Photographiert habe ich schon als kleiner Junge, meist im Urlaub: Leuchttürme, Füße im Sand, ... . Mit 12 habe ich meine erste Spiegelreflex eine Minolta X700 bekommen, allerdings habe ich meist die Programmautomatik genutzt und wusste nicht zu schätzen, was ein 50mm 1:1.7 für Möglichkeiten vorhält. Es wurde eine Minolta, da mein Vater auf diesem System unterwegs war und sogar die Dunkelkammer für Schwarz-Weiß Entwicklung hatte. Nur leider war die Dunkelkammer nicht mehr installiert, als bei mir das Interesse wuchs.

Digital wurde es im Jahr 2003 und 2008 habe ich dann mit einer Canon 350D meine erste digitale Spiegelreflexkamera in der Hand gehalten. Im Studium hat es mir die analoge Schwarz Weiß Fotografie, im Besonderen von Henri Cartier-Bresson angetan. Sein Auge, sein Timing und Bildgestaltung sind groß- und einzigartig.

Mein eigener Bezug zur Fotografie hat sich dann bei einem Fotoshooting mit Anne Behnke im Jahr 2011 verändert. Mir gefielen auch schon vorher ein paar meiner Schnappschüsse, aber das was Anne aus Ihrer Sicht hervorzauberte, war irgendwie anders. Kurz darauf gaben Anne und Björn eine Workshop zum Thema „Porträt“, das war meine Chance von ihren Erfahrungen etwas in meine Schnappschüsse einfließen zu lassen. Ich besorgte mir ein 50mm 1:1.4 und besuchte den Workshop. Ab da ging das Üben los und hört seitdem nicht mehr auf. Von Automatik zu Manuel und alles was diese Entscheidung nach sich zieht ;), RAW Fotografie, Bildbearbeitung in Lightroom… .

Kurz darauf habe ich mir eine 60D gekauft, ein Quantensprung zur 350D, aber ob es die beste Wahl war …?

Seither habe ich noch zwei Workshops bei Markus Brügge besucht zum Thema Porträt und Blitzen, auch hier konnte ich viel von den Erfahrungen profitieren, die sehr angenehm vermittelt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt an diesen Workshops, es gibt Personen die sich fotografieren lassen wollen! Das ist im normalen Umfeld sehr oft nicht so ;)

Zur Zeit bin ich mittendrin im Shootcamp.at. Es macht Spaß in der community mit anderen Fotobegeisterten sich über Bilder auszutauschen und Christian Anderl bringt technische und gestalterische Themen knackig und sympathisch auf den Punkt.

Ich fotografiere hauptsächlich beobachtend, nur selten gibt es Fotoshooting Situationen, aber genau das begeistert mich an der Arbeit von Henri Cartier-Bresson.

«Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.»

Henri Cartier-Bresson

Ich hoffe es macht Dir Spaß auf dieser Seite länger als eine Sekunde zu verweilen.

Falk